Unser Qualitätsanspruch
 

Wir vom Gestüt Anarahof haben uns als Zuchtziel gesteckt, arabische Pferde für anspruchsvolle Freizeitreiter zu züchten. Da wir selbst aus dem Gebiet der Freizeitreiterei kommen und – einmal abgesehen von der Tatsache, dass wir beruflich Pferde züchten – auch immer noch die Reiterei als unser Hobby und Freizeitvergnügen betrachten, können wir uns mit den Wünschen der Freizeitreiter gut identifizieren und haben unserer Ansicht nach einen guten Überblick über die Ansprüche an ein gutes Freizeitpferd.

Lesen Sie mehr über unsere Qualitätsansprüche an uns selbst:

Haltung und Fütterung

Gesundheitsvorsorge

Erziehung und Ausbildung

Abstammung und Elterntiere

 
Haltung und Fütterung
 

Oberste Priorität hat für uns die natürliche, pferdegerechte Haltung unserer Pferde, egal ob groß oder klein. In der Sommerzeit stehen die Pferde 24 Stunden auf unseren Weiden. Im Winter steht ihnen tagsüber ein großer Paddock zur Verfügung. Die Fohlen stehen im Winter nachts in altersgerechten Gruppen-Laufboxen zusammen.

Fohlen und Jungpferde werden in gemischtaltrigen Herden - also sowohl mit gleichaltrigen Spielkameraden, sowie auch mit erwachsenen "Tanten" und "Onkeln" - gehalten, um eine bestmögliche Sozialisierung zu erzielen. Die Jungpferde können zum einen ungezwungen miteinander spielen und toben, lernen zum anderen aber auch, sich in die Rangordnung einzufügen und sich den älteren oder dominanteren Pferden unterzuordnen. Dies ist für uns die bevorzugte Variante zu der Haltung in ausschließlich gleichaltrigen "Jungpferdeherden", bei denen häufig die Eingliederung in eine Rangordnungsstruktur zu kurz kommt, so dass die Jungtiere bei rüpelhaftem und dominantem Verhalten keine Grenzen gesetzt bekommen.

Sämtliche Pferde werden ganz nach ihrem individuellen Bedarf gefüttert. Besonderes Augenmerk richten wir natürlich auf die altersgerechte Fütterung unserer Fohlen:

  • Heufütterung "ad libitum", d.h. zur freien Verfügung, nur qualitativ hochwertiges einwandfreies Heu
  • genügend Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für ein optimales Wachstum und einen gesunden Bewegungsapparat
  • neben frisch gequetschtem Getreide (Hafer, Gerste, Mais) wird Spezialfutter für Jungpferde verfüttert.

So ist sichergestellt, dass sie alles haben, was sie zum Wachsen und Gedeihen brauchen und keine Mangelerscheinungen haben. Insbesondere für gesunde Knochen und einen gesunden Bewegungsapparat ist dies von größter Bedeutung!

 
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Gesundheitsvorsorge
 

Unser gesamter Pferdebestand, also unser Hengst, die Wallache, Zuchtstuten und Fohlen von Geburt an, wird regelmäßig vom Tierarzt, Zahnarzt, Hufschmied oder Hufpfleger und Chiropraktiker betreut. Für die Fohlen und Jungpferde heißt dies konkret:

  • Grunduntersuchung direkt nach der Geburt und Fohlenlähme-Prophylaxe
  • Entwurmung längstens im Acht-Wochen-Turnus bis zum dritten Lebensjahr
  • Hufbearbeitung im Acht-Wochen-Turnus, ab direkt nach der Geburt
  • Altersgerechte Impfung gegen Tetanus und Influenza.

Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Fohlen gesund und munter heranwachsen können und gerade Gliedmaßen, gesunde Hufe und keine Entwicklungsstörungen durch Verwurmung bekommen. Nur ein gesundes Fohlen wird auch zu einem gesunden Reitpferd!

Dass unsere Pferde neben den Vorsorgemaßnahmen vom Tierarzt oder Chiropraktiker betreut werden, wenn sie krank oder verletzt sind, versteht sich von selbst.

 
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Erziehung und Ausbildung
 

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr". Fohlen und Jungpferde benötigen eine Grunderziehung, sozusagen Kindergarten und Grundschule, damit sie später gute und höfliche Freizeitpartner werden können. Je früher sie gewisse Grundsätze lernen, desto leichter ist es für die jungen Pferde.

Natürlich werden die Jungtiere zum einen bereits in ihren gemischtaltrigen Herden von den erwachsenen Pferden erzogen, auf der anderen Seite lernen sie aber auch bei uns von früh an den respektvollen Kontakt mit den Menschen.

Viele Käufer eines Jungpferdes stellen sich vor, dass es besser wäre, wenn die jungen Pferde möglichst lange einfach "Kind sein dürfen" oder "Pferd sein dürfen" und geben ihr Pferd in eine Aufzuchtsform, wo es halb wild und mit wenig Kontakt zum Menschen in einer großen Jungpferdeherde aufwächst. Ist das Jungpferd dann aber in dem Alter, in dem es ausgebildet werden soll, wird es aus seiner unbeschwerten Jugend plötzlich herausgerissen und muss diese grenzenlose "Freiheit" plötzlich gegen ein Leben mit vielen Regeln, Lerninhalten und mit relativ hohem sozialen Stress eintauschen. In unseren Augen ist dies, als ob ein Kind ohne Kindergarten und Schule aufwächst und dann plötzlich als Jugendlicher einen Beruf lernen soll.

Wir finden, dass für ein zukünftiges Freizeitpferd eine Aufzucht nahe am Menschen die beste Option ist. So lernt es langsam und altersgerecht bis zum Zeitpunkt des Einreitens alle wichtigen Dinge, die ein junges Pferd können muss, vom Halftern und Führen, Anbinden, Hufe geben, Stillstehen beim Schmied, Anhängerverladen, Wurmkur und Tierarzt, als Handpferd mitgehen, Spazierengehen bis hin zu Bodenarbeit am Seil, Freiarbeit und Gymnastik.

Ein auf diese Art vorbereitetes Jungpferd ist beim Einreiten völlig problemlos, da es die Zusammenarbeit mit dem Menschen bereits kennt und "lernen gelernt" hat.

Wenn es Sie interessiert, wie wir unsere Fohlen erziehen und was sie in welchem Alter bereits können, dann schauen Sie doch einmal in unser Fohlentagebuch!

 
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Abstammung und Elterntiere
 

Gute Fohlen kann man nur aus guten Elterntieren züchten. Insofern stellen wir an unsere Zuchtstuten und die eingesetzten Hengste einen hohe Ansprüche:

  • Wir verwenden nur körperlich gesunde, langlebige und leicht zu haltende Pferde zur Zucht.

  • Wir setzen nur Pferde in der Zucht ein, die einen guten Grundcharakter aufweisen und menschenbezogen, kooperativ und lernbereit sind.

  • Bei der Auswahl unseres Zuchtpferdebestandes achten wir auf ein korrektes Gebäude und reiterliche Eignung. Reine Schau- oder Farbzuchtlinien setzen wir nicht zur Zucht ein.

  • Zur Überprüfung der vielseitigen reiterlichen Verwendbarkeit werden alle unsere Pferde geritten, die meisten Stuten haben eine gerittene Zuchtstutenprüfung oder ähnliche Leistungsprüfung abgelegt. Viele unserer Stuten sind in mehreren Disziplinen erfolgreich eingesetzt worden.

  • Unser eigener Deckhengst ist - neben Renn- und Distanzeinsatz - ein freundliches und lernwilliges Freizeitpferd. Er wird von uns ohne Sattel, gebisslos und zuweilen ohne Zaumzeug geritten. In der Freiarbeit ist er motiviert und leistungsbereit.

  • Für jeden Geschmack etwas dabei: Unsere Stuten sind vom Typ her alle ein wenig unterschiedlich. Von der sportlichen Langstreckenläuferin, der vielseitigen Athletin, der Dressurveranlagten, des Western-Pleasure-Girls bis hin zum gemütlichen Spazierreitpferd, haben wir eine breite Palette von Möglichkeiten durch unsere Stuten abgedeckt. Dabei wählen wir die Anpaarungen stets so, dass bei Konsolidierung des bereits vorhandenen Talents der Stute möglichst noch weitere gute Eigenschaften durch den Hengst dazu kommen.

  • Alle unsere Pferde werden so robust wie möglich gehalten, um ihre Gesundheit zu fördern und die Haltbarkeit in robusten Bedingungen auf den Prüfstand zu stellen.

  • Wir überprüfen unsere Nachzucht ständig auf die Erfüllung der uns selbst gesteckten Ziele. Fohlen aus Anpaarungen, die unsere Kriterien nicht erfüllen, werden nicht in die Zucht genommen und die Anpaarung wird nicht wiederholt. Neben unserer eigenen Einschätzung beziehen wir die Beurteilung unserer Fohlen durch den Zuchtverband in unsere Überlegungen mit ein.

  • Alle Fohlen bekommen volle Papiere, werden genetisch auf ihre Abstammung untersucht und sind beim Zuchtverband eingetragen.
 
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Überzeugen Sie sich selbst!
 

Wenn unser Zuchtziel und unsere Qualitätskriterien bei Ihnen Anklang finden, überzeugen Sie sich gerne selbst.

Lernen Sie unsere Stuten und unsere Fohlen kennen und lassen Sie sich von ihrer charmanten, aufgeschlossenen Art begeistern. Wir führen Ihnen unsere Pferde gerne vor, vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns!

 
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